Die Holzpreise steigen wieder – und das spürt inzwischen fast jeder, der mit Holz arbeitet oder baut. Doch warum wird der Werkstoff plötzlich so viel kostbarer?
Weniger holz, mehr nachfrage
Während weltweit wieder mehr gebaut wird, nimmt die Holzernte in Deutschland ab. Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wurden 2024 rund 13 Prozent weniger Bäume gefällt als im Jahr davor. Klimaschäden, Schädlingsbefall und strengere Nachhaltigkeitsauflagen sorgen dafür, dass weniger gesundes Stammholz verfügbar ist.
Auch die Betriebe selbst müssen tiefer in die Tasche greifen. Energie, Transport und Löhne sind teurer geworden. Sägewerke investieren gleichzeitig in moderne Technik und klimafreundlichere Prozesse – Kosten, die sich letztlich auf den Preis niederschlagen.
Globaler Wettbewerb
Auf den Weltmärkten wird Holz immer begehrter. Länder wie die USA importieren verstärkt aus Europa, weil dort Zölle auf kanadisches Holz gelten. Dadurch sinkt das verfügbare Angebot in Deutschland, während die Nachfrage stabil bleibt.
Preisentwicklung bleibt angespannt
Aktuell liegt der Holzpreis etwa 15 Prozent über dem Vorjahr – ein Ende der Steigerung ist nicht in Sicht. Zwar profitieren Waldbesitzer von höheren Erlösen, doch Handwerksbetriebe und Bauunternehmen kämpfen mit steigenden Einkaufspreisen und längeren Lieferzeiten.
Was das für unsere Kunden bedeutet
Wir bei Gessler beobachten wir diese Entwicklung genau. Wir planen langfristig, sichern Material frühzeitig und setzen auf regionale Lieferanten, um Preis- und Lieferrisiken so gering wie möglich zu halten. So können wir weiterhin zuverlässig und mit gleichbleibender Qualität arbeiten – auch wenn der Markt in Bewegung bleibt.
Unser Ziel bleibt klar: ehrliche Handwerksarbeit, faire Preise und verlässliche Planung – selbst in Zeiten steigender Holzpreise.